Immobilienthemen

„Das Thema PropTech ist in der Wohnungswirtschaft angekommen.“

Die Digitalisierung hält weiter Einzug in die Wohnungswirtschaft. Zuletzt wurde bekannt, dass die Deutsche Wohnen mit dem PropTech KIWI einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Wir haben mit Dr.-Ing. Christian Bogatu von KIWI über die Schlüsselverwaltung der Zukunft gesprochen und warum es für Unternehmen wie die Deutsche Wohnen sinnvoll ist, die Schlüsselverwaltung zu digitalisieren.

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Dr. Alexander Knuppertz

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Dr. Alexander Knuppertz leitet das Content Marketing und ist Gesellschafter bei der ROI Immo Online GmbH. Er berät seit über 10 Jahren Immobilienunternehmen dabei, interessanten und attraktiven Content für die jeweiligen Zielgruppen zu entwickeln. Außerdem ist er Gastautor für Huffington Post, Finanzen.net und Wallstreet:online.

Dr.-Ing. Christian Bogatu von KIWI.KI

Redaktion: Zunächst Glückwunsch zu der Kooperation mit der Deutschen Wohnen. Wie gestaltet sie sich genau?
Bogatu: Zum einen ist die Deutsche Wohnen bei uns eingestiegen und hält nun eine Minderheitsbeteiligung. Außerdem werden wir den Gesamtbestand der Deutschen Wohnen mit unserem schlüssellosen Türzugangssystem KIWI ausstatten. Dabei werden zunächst die Hauseingangstüren der rund 17.000 Gebäuden mit insgesamt rund 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten ausgerüstet. Im 3. Quartal dieses Jahres beginnt das Projekt.

Redaktion: Welchen Nutzen kann denn KIWI aus der Kooperation ziehen?
Bogatu: Die Deutsche Wohnen ist für uns der ideale Partner, um KIWI weiter voranzubringen und den Anforderungen der Wohnungswirtschaft noch gerechter zu werden. Außerdem ist die Kooperation für uns auch ein wichtiges Signal: Das Thema PropTech ist in der Wohnungswirtschaft angekommen.

„Das Thema PropTech ist in der Wohnungswirtschaft angekommen.“ Christian Bogatu, KIWI.KI Klick um zu Tweeten

Redaktion: Welche Ziele verfolgt die Deutsche Wohnen mit der Kooperation?
Bogatu: Die Deutsche Wohnen verfolgt sehr konsequent das Ziel, das Bestandsmanagement in puncto Schlüsselverwaltung effizienter zu gestalten. Dabei möchte die Deutsche Wohnen die technischen Vorteile der Digitalisierung in Zukunft noch stärker nutzen und hat mit KIWI eine passgenaue Lösung gefunden.

Redaktion: Worin besteht denn die Ineffizienz im Bestandsmanagement, die durch KIWI beseitigt werden kann?
Bogatu: Der physische Schlüssel verursacht große Ineffizienzen. Wohnungsunternehmen wie die Deutsche Wohnen haben sehr große Bestände an Schlüsseln, die in mehreren Schlüsselschränken aufbewahrt werden. Vor dem Computerzeitalter wurde in Schlüsselbüchern dokumentiert, wer welchen Schlüssel ausgeliehen oder wieder zurückgegeben hat. Heutzutage greifen die Firmen zwar auf eine Schlüsselverwaltungssoftware zurück, das ändert jedoch nicht die Tatsache, dass der physische Schlüssel weiterhin von einer Person abgeholt und später wieder zurückgebracht werden muss. Das ist ineffizient und kostet die Beteiligten sehr viel Zeit und damit auch Geld. Durch KIWI ist der richtige Schlüssel zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Hand. Der Vermieter wahrt so seine Schlüsselhoheit, die er mit physischen Schlüsseln in dieser Form nie haben wird. Alleine die vielen Duplikate eines herkömmlichen Schlüssels bergen eine große Unsicherheit.

„Der physische Schlüssel verursacht große Ineffizienzen.“ Christian Bogatu, KIWI.KI Klick um zu Tweeten

Redaktion: Und wie wird das Bestandsmanagement dank KIWI effizienter?
Bogatu: Mit KIWI ist die Schlüsselverwaltung deutlich weniger arbeitsintensiv. Nun müssen Hausmeister oder externe Dienstleister nicht mehr mit einem Schlüssel herumlaufen, sondern bekommen einen KIWI Transponder. Parallel können sie die Zutrittsrechte auch mit der KIWI App über ein Smartphone nutzen. Autorisierte Mitarbeiter bei der Deutschen Wohnen können den Dienstleistern diese Zutrittsrechte genauso schnell entziehen wie sie sie vergeben haben – in Echtzeit mit nur einem Mausklick in unserem KIWI Portal. Das ist webbasiert und kann von überall sicher bedient werden. Das spart Zeit und Geld und erhöht natürlich die Sicherheit ungemein.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch!

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